Die Wende in Osteuropa von 1990/91 kippte Kuba in die tiefste Wirtschaftskrise seiner Geschichte.
Über Nacht lösten sich die Handelsgrundlagen auf, die einsetzende materielle Not brachte Engpässe in allen Bereichen der sozialen Grundversorgung.
In Zürich kamen 1992 einige ÄrztInnen und FreundInnen von Kuba zusammen. Sie waren der Ansicht, Kuba habe viel zu verlieren – beispielsweise ein funktionierendes Gesundheitswesen, das allen kostenlos zugänglich ist – und sie gründeten mediCuba-Suisse, um ihrer Solidarität mit Kuba in konkreten Gesundheitsprojekten Ausdruck zu verleihen.Das Hauptziel bestand darin, zur Behebung der durch die Blockade der USA verursachten Engpässe beizutragen. Insbesondere durch die Lieferung von Rohstoffen und den Transfer von Technologie an die kubanische Pharmaindustrie.
30 Jahre später ist die Arbeit unserer Organisation immer noch von entscheidender Bedeutung.
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mediCuba-Suisse konnte in dieser Zeit das kubanische Gesundheitswesen mit über 40 Projekten und Kampagnen und Beiträgen von rund 8 Millionen Franken unterstützen.

Und obwohl wir unseren solidarischen Ansatz im Laufe der Jahre geändert haben - mehr in Richtung Entwicklungszusammenarbeit als bloße humanitäre Hilfe -, kann man heute den Eindruck haben, dass sich die Dinge nicht wirklich geändert haben. Die Verschärfung der Blockadepolitik, die Pandemie, die Schließung der Grenzen und die darauffolgende schwere Wirtschaftskrise, der dringende Bedarf an Medikamenten, medizinischen Hilfsgütern und Rohstoffen für die Pharmaindustrie erinnern an jene frühen Jahre der Solidarität nach dem Fall der Sowjetunion. Ähnliche Situation, aber mit einem großen Unterschied: Heute hat Kuba der ganzen Welt (und insbesondere seinem nördlichen Nachbarn) gezeigt, dass es sich auszahlt, auf öffentliche und universelle Bildungs- und Gesundheitssysteme zu setzen.

Wie die meisten Länder ist auch Kuba mit einer schwierigen wirtschaftlichen Situation aus der Pandemie hervorgegangen; es hat auch mit den Folgen des Krieges in der Ukraine zu kämpfen; aber darüber hinaus hat es die (immer schädlicheren) Folgen einer jahrzehntelangen illegalen und kriminellen Blockade zu tragen. Und trotz all dieser kumulierten Schwierigkeiten gibt Kuba nicht auf!

Mit unseren laufenden Projekten setzten wir uns dafür ein, dass in Kuba die Qualität und Funktion des Gesundheitswesens weiterhin gewährleistet werden kann und dazu brauchen wir unbedingt ihre Spende, damit in Kuba weiterhin alle Menschen ihr Recht auf Gesundheit erhalten. Und niemals vergessen: Gesundheit ist Menschenrecht.
Dies wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich, vielen herzlichen Dank!



Wichtige Dokumente
Hier können Sie unsere Statuten, Berichte und Infomaterialien direkt einsehen und herunterladen.
Unsere Partnerorganisationen
mediCuba-Suisse arbeitet eng mit Partnerorganisationen in Kuba und in der Schweiz zusammen.
Partner in Kuba
Auf persönlicher Ebene sind unsere PartnerInnen in Kuba die Projektverantwortlichen in der jeweiligen Institution, in der ein Projekt durchgeführt wird. Das sind in der Regel medizinische Fachleute, also Ärztinnen, Psychologen, Spitaldirektorinnen, Pharmazeuten, Sozialarbeiterinnen, aber auch technische Fachleute wie Ingenieure oder Facharbeiterinnen, die in den Spitälern arbeiten.
Auf institutioneller Ebene sind unsere Partner oft einzelne Spitäler – zum Beispiel die Nationale Krebsklinik INOR, das Kinderspital Hospital Pediátrico de Centro Habana, das Stadtspital Miguel Enriquez im Bezirk Cerro, Havanna. Auch staatliche Betriebe wie das Centro Nacional de Electromedicina CNE, das landesweit die technischen Spitaleinrichtungen installiert.
In einigen Projekten arbeiten wir mit lokalen Behörden zusammen, so beispielsweise im Projekt Prävention HIV/Aids in der Provinz Matanzas.
Das Gesundheitsministerim MINSAP und das Kooperationsministerium MINCEX begleiten alle unsere Projekte administrativ. Sie unterstützen die Abläufe in der Projektrealisierung – beispielsweise beim Kauf oder Import von bestimmter Ausrüstung oder Geräten. Sie überwachen gemeinsam mit den betreffenden Institutionen und den Projektverantwortlichen die Projektkonten, auf welche mediCuba-Suisse seine Beiträge überweist.
Unser Vorstand & operatives Team
Vorstand
Name
Kuba ist das einzige Land der Welt, dessen Gesundheitssystem so eng verbunden ist mit Forschung und Entwicklung. […] Wir hoffen aufrichtig, dass die gesamte Weltbevölkerung Zugang zu einer qualitativ so hochstehenden medizinischen Versorgung erhält, wie die Menschen auf Kuba.
Prof. Dr. Franco Cavalli
Im Vorstand seit 2025. Seit 30 Jahren in sozialen und politischen Bewegungen und in der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika aktiv. Er lebt in Caslano, Tessin.
Dr. Martin Herrmann
Kuba hat ein umfassendes, inklusives und solidarisches Gesundheitssystem aufgebaut, zu dem auch die internationale Solidarität gehört. Ich hatte die Gelegenheit, mit unseren kubanischen Kollegen zusammenzuarbeiten, die sich außerhalb ihres eigenen Landes mit großer Bescheidenheit, Menschlichkeit und Kompetenz engagieren. Kuba verdient es, dass wir, die wir in einem reichen und von Konflikten verschonten Land privilegiert sind, unsererseits Solidarität zeigen. Das ist es, was mich seit über 35 Jahren inspiriert und antreibt: meine eigenen Kompetenzen und Netzwerke zur Verfügung zu stellen, damit Kuba sich weiterentwickeln und so viele andere Völker, mit denen es solidarisch ist, ebenfalls voranbringen kann.
Operatives Team
Abelardo Moreno
Es gibt keinen Bereich des wirtschaftlichen und sozialen Lebens, der den destabilisierenden Auswirkungen dieser feindseligen Politik (die US-Blockadepolitik), die seit über einem halben Jahrhundert der Insel auferlegt wird, entkommen könnte. Es gibt keinen Bereich des wirtschaftlichen und sozialen Lebens, der den destabilisierenden Auswirkungen dieser feindseligen Politik (die US-Blockadepolitik), die seit über einem halben Jahrhundert der Insel auferlegt wird, entkommen könnte.
Name 55
Kuba ist das einzige Land der Welt, dessen Gesundheitssystem so eng verbunden ist mit Forschung und Entwicklung. […] Wir hoffen aufrichtig, dass die gesamte Weltbevölkerung Zugang zu einer qualitativ so hochstehenden medizinischen Versorgung erhält, wie die Menschen auf Kuba.
Therese Bachmann
Im Vorstand seit 2025. Seit 30 Jahren in sozialen und politischen Bewegungen und in der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika aktiv. Er lebt in Caslano, Tessin.Im Vorstand seit 2025. Seit 30 Jahren in sozialen und politischen Bewegungen und in der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika aktiv. Er lebt in Caslano, Tessin.Im Vorstand seit 2025. Seit 30 Jahren in sozialen und politischen Bewegungen und in der solidarischen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika aktiv. Er lebt in Caslano, Tessin.

